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So funktioniert es:
- Stab von oben, aller ca. 15 cm mittig Loch bohren, Durchmesser 3-4mm, 4-5 Löcher
- Stab vor dem Pflanzen einschlagen, Abstand mindestens 50 x 50 x 50
- Anbau auf wechselnder Fläche und in geschützter, sonniger Lage.
- Besser zwei oder drei Standorte mit jeweils wenigen Pflanzen.
- Tomatenpflanze schräg zum Stab einpflanzen und anbinden.
- Mulchen mit Rasenschnitt, Laub o.a., mind. 5 cm Schicht, hält Feuchtigkeit, unterdrückt Unkraut und verhindert Spritzwasser vom Boden.
- Tomatenhut ca. 20 cm über Pflanze mittels Nagel, Splint oder Draht befestigen, diesen durch Löcher im Hut und Loch im Stab stecken.
- Schlauch auf Flansch stecken, um den Stab winden, an Wurzel legen.
- Unter jedem Blütenstand die Pflanze anbinden.
- Wenn die Tomatenpflanze vier bis fünf Frucht- und Blütenstände hat Spitze abschneiden. Hut müsste am Ende des Stabes angelangt sein.
- Alle Triebe, die nicht gebraucht werden, entgeizen.
- Untere Blätter bei ersten Anzeichen von Braunwerden oder Kräuseln entfernen.
- Obere Blätter um max. ein Drittel einkürzen, bei zu großem Überstand über Hutrand.
- Alle Änderungen an Pflanze bei trockenem Wetter vornehmen.
- Ausreichend gießen bei Trockenheit.
- Im Herbst, wenn erste Tomaten platzen, weniger oder kaum gießen.
- Der Tomatenhut kann vor Hagel und Dauerregen schützen und bewässert gezielt über der Wurzel.
- Bei windigem Regen wird die Pflanze ab und zu mal nass. Das verkraftet diese meist, wenn sie angebunden, gesund und kräftig und es nicht zu kalt ist.
- Versuche mit gelochter Pflanzfolie (1,5m x1,2m) erfolgreich getestet um seitlichen Regen abzuhalten.
- Passende gelochte Folie erhältlich, 5 St. Packung 16,- €
- Pilzsporen der Kraut- und Braunfäule werden durch Wind, Regen, Boden und Kompost übertragen.
Eine gute Ernte und viel Erfolg. Hinweis: Diese Pflegemaßnahmen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie beruhen auf langjähriger eigener Erfahrung.
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